Hilfsnavigation

Wappen Böxlund 

Bürgermeister
Herr Walter Stengel, WGB
Erlenweg 5
24994 Böxlund
Telefon:
04605 864

Fax:
04605 864

Kontakt

 

Böxlund

Einwohner:   103

Die kleine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Böxlund liegt eingebettet in einer Natur belassenen Umgebung. Sechs landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe, davon drei in der Peripherie, bestimmen das Ortsbild. Sie bewirtschaften 430 Hektar Mittelrückenboden, auf dem überwiegend Weidewirtschaft und Getreideanbau betrieben werden.

Grundschule, Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten und die Kirche befinden sich in der 2 Kilometer entfernten Gemeinde Medelby.

Böxlund ist Wohngemeinde für viele Arbeitnehmer, die täglich nach Flensburg oder Harrislee pendeln. Als kleinste Gemeinde im Amt Schafflund bemüht sich Böxlund um den Fremdenverkehr, so wird „Urlaub auf dem Bauernhof“ im Ort angeboten.

Auf dem Gemeindegebiet betreiben die Stadtwerke Flensburg seit 1985 eine Flugasche-Deponie. Zuvor ist an gleicher Stelle seit Ende der 40er-Jahre zwei Millionen Kubikmeter Kies abgebaut worden. Wissenschaftler wollen in den freigelegten Bodenschichten den Beleg für eine Treene-Eiszeit gefunden haben, die während der Saale-Eiszeit stattgefunden haben soll.

Zusammen mit der Gemeinde Jardelund unterhält Böxlund eine Gemeinschaftsfeuerwehr und die Dorfhalle. Alle 2 Jahre wird gemeinsam in Böxlund ein Dorffest gefeiert. Der Name Böxlund wurde erstmals 1584 urkundlich erwähnt und leitet sich ab aus dem früheren dänischen Namen „Bögslunj“ für Bög = Buche und lund = Hain. Heute findet man keinen Buchenhain mehr in Böxlund. Die Besiedelung des Gemeindegebietes erfolgte erstmals in der jüngeren Steinzeit (circa 4.300 – 2.300 v.Chr.), darauf deuten gefundene Flintdolche und Steinwerkzeuge hin.

Einmalig ist sicher das Wappen von Böxlund. Es zeigt in einer blauen Spitze ein Eiskristall als Symbol für ein Naturdenkmal aus der Eiszeit. Die Spitze verkörpert den Stolzberg und verweist auf das Naturdenkmal Paläoböden am Stolzberg. Dort ist eine Landoberfläche aus einer Zeit von mehr als 50.000 Jahren erhalten geblieben. Die Buchecker oben links stellt in redender Weise den Ortsnamen „Buchenhain“, dänisch „bögslund“, dar. Die Egge am rechten oberen Bildrand in Verbindung mit der Farbgebung Grün und Gold steht für die landwirtschaftliche Prägung und Tradition der Gemeinde.