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Amt Schafflund
Tannenweg 1
24980 Schafflund
Telefon:
04639 700 (Zentrale)

Fax:
04639 70-30

www.amt-schafflund.de
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Landschaftsschutzgebiete

Gebiete, in denen ein besonderer Schutz der Natur

  • zur Erhaltung, Wiederherstellung oder Entwicklung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts, der Regenerationsfähigkeit oder der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter,
  • wegen der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes oder wegen ihrer besonderen kulturhistorischen Bedeutung oder
  • wegen ihrer besonderen Bedeutung für die naturverträgliche Erholung

erforderlich ist, können durch Verordnung der unteren Naturschutzbehörde (Landrat) zu Landschaftsschutzgebieten erklärt werden.

In einem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen die den Charakter des Gebietes verändern können oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere, wenn sie den Naturhaushalt schädigen, den Naturgenuss beeinträchtigen oder das Landschaftsbild verunstalten können.

Die Unterschutzstellung erfolgt durch Verordnung, in der sind

  • der Schutzgegenstand,
  • der Schutzzweck,
  • die zur Erreichung des Schutzzwecks notwendigen Gebote oder Verbote,
  • die unter Berücksichtigung des Schutzzwecks vertretbaren Ausnahmen von den Geboten und Verboten und die zulässigen Maßnahmen des Naturschutzes oder die Ermächtigung hierzu

zu regeln.

Landschaftsschutzgebiete werden in den Landschaft durch Schilder kenntlich gemacht.

Das Landesnaturschutzgesetz (i. V. m. §§ 12, 14, 15 und 19 Bundesnaturschutzgesetz) regelt in den §§ 16 und 18 die Voraussetzungen.

Im Kreis Schleswig-Flensburg bestehen 19 Schutzverordnungen. Sofern Sie diese im einzelnen interessieren, klicken Sie bitte auf Anlage 1.

Davon zu unterscheiden sind Naturschutzgebiete, die auch aufgrund einer Verordnung erlassen werden, aber einen wesentlich höheren Schutz von Natur und Landschaft vorsehen (§ 17 Landesnaturschutzgesetz).

Für das Gebiet des Kreis Schleswig-Flensburg wurden 19 Verordnungen erlassen. Sofern Sie diese im einzelnen interessieren, klicken Sie bitte auf Anlage 2.

Auch die Naturdenkmale (§ 19 Landesnaturschutzgesetz), die die Unterschutzstellung von einzelnen Landschaftsbestandteilen darstellt (z. B. ein Baum oder Baumgruppe) oder geschützte Landschaftsbestandteile (d. h. durch das Gesetz selbstoder durch Anordnung geschützte) sind davon zu unterscheiden. Zu den geschützten gesetzlichen Landschaftsbestandteilen gehören:

  • Moore, Sümpfe, Brüche, Röhrichtbestände, binsen- und seggenreiche Naßwiesen, Quellbereiche sowie Verlandungsbereiche stehender Gewässer,
  • Wattflächen, Salzwiesen und Brackwasserröhrichte,
  • Priele, Sandbänke und Strandseen,
  • Bruch-, Sumpf- und Auwälder,
  • naturnahe und unverbaute Bach- und Flußabschnitte sowie Bachschluchten,
  • Weiher, Tümpel und andere stehende Kleingewässer,
  • Heiden, Binnen- und Küstendünen,
  • Fels- und Steilküsten, Strandwälle und Steilhänge im Binnenland,
  • Trockenrasen und Staudenfluren,
  • sonstige Sukzessionsflächen außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, die länger als 5 Jahre nicht bewirtschaftet wurden, es sei denn, es handelt sich um Flächen, die öffentlich-rechtlich verbindlich für andere Zwecke vorgesehen sind,
  • Knicks,
  • landschaftsbestimmende Einzelbäume und Alleen.

85 Naturdenkmale wurden im Kreis Schleswig-Flensburg geschützt. Sofern Sie diese im einzelnen interessieren, klicken Sie bitte auf Anlage 3. Desweiteren wurden 14 Landschaftsbestandteile durch Kreisverordnung geschützt. Diese finden Sie in der Anlage 4.

Anlage 1 Landschaftsschutzgebiete

Anlage 2 Naturschutzgebiete

Anlage 3 Naturdenkmale

Anlage 4 Landschaftsbestandteile