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Amtsgebeit mit Gemeinden

 

Amt Schafflund
Tannenweg 1
24980 Schafflund
Telefon:
04639 700 (Zentrale)

Fax:
04639 70-30

www.amt-schafflund.de
Kontakt

 







Kfz: Punkte und Folgen


Zuständige Behörde:

Kreis Schleswig-Flensburg/
Straßenverkehrsbehörde
Flensburger Straße 7
24837 Schleswig
Telefon:
04621 87-0

Fax:
04621 87-337

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Ansprechpartner:

Frau Kathrin Seehusen
Straßenverkehrsbehörde
Flensburger Straße 7
24837 Schleswig
Telefon:
04621 87-557

Fax:
04621 87-337

E-Mail:

Raum:
U 11

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Leistungsbeschreibung

Zum Schutz vor Gefahren, die von wiederholt gegen Verkehrsvorschriften verstoßenden Fahrzeugführerinnen/Fahrzeugführern und Halterinnen/Haltern ausgehen, hat die zuständige Stelle entsprechende Maßnahmen nach dem Punktsystem zu ergreifen.

Voraussetzungen:
Ab einem bestimmten Punktestand informiert das Kraftfahrt-Bundesamt das für die Verkehrsteilnehmerin/den Verkehrsteilnehmer zuständige Straßenverkehrsamt. Dieses leitet entsprechende Maßnahmen ein.

Verfahrensablauf:

  • 8 - 13 Punkte: Verwarnung und Hinweis, freiwillig an einem Aufbauseminar teilnehmen zu können.
  • 14 - 17 Punkte: Anordnung, an einem Aufbauseminar teilzunehmen.
  • Falls innerhalb der letzten fünf Jahre ein Aufbauseminar besucht worden ist, schriftliche Verwarnung mit dem Hinweis, freiwillig an einer verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen zu können.
  • 18 Punkte und mehr: Entziehung der Fahrerlaubnis.

Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer an Aufbauseminaren sollen durch Mitwirkung an Gruppengesprächen und durch Teilnahme an einer Fahrprobe veranlasst werden, Mängel in ihrer Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und abzubauen. Ein Einzelseminar kann nur im Ausnahmefall von der anordnenden Behörde gestattet werden. Die Aufbauseminare dürfen nur von Fahrlererinnen/Fahrlehrern durchgeführt werden, die Inhaber einer entsprechenden Erlaubnis nach dem Fahrlehrergesetz sind.

In der verkehrspsychologischen Beratung soll die Fahrerlaubnisinhaberin/der Fahrerlaubnisinhaber veranlasst werden, Mängel in ihrer/seiner Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Mängel abzubauen. Die Beratung findet in Form eines Einzelgesprächs statt. Sie kann durch eine Fahrprobe ergänzt werden, wenn die Beraterin/der Berater dies für erforderlich hält.
Die Beraterin/der Berater soll die Ursachen der Mängel aufklären und Wege zu ihrer Beseitigung aufzeigen. Das Ergebnis der Beratung ist nur für die Betroffenen bestimmt und nur diesen mitzuteilen. Die/der Betroffene erhält jedoch eine Bescheinigung über die Teilnahme zur Vorlage bei der zuständigen Stelle.


An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Fahrerlaubnisbehörde). Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Fahrzeughalterin/des Fahrzeughalters (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).


Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) an. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Stelle.


Welche Fristen muss ich beachten?
  • Sofern Fahrerlaubnisinhaber/innen vor Erreichen von 14 Punkten an einem Aufbauseminar teilnehmen und hierüber der zuständigen Stelle innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Seminars eine Bescheinigung vorlegen, werden ihnen bei einem Stand von nicht mehr als 8 Punkten 4 Punkte und bei einem Stand von 9 bis 13 Punkten 2 Punkte abgezogen.
  • Hat die/der Betroffene nach der Teilnahme an einem Aufbauseminar und nach Erreichen von 14 Punkten, aber vor Erreichen von 18 Punkten, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilgenommen und legt er hierüber der zuständigen Stelle innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung eine Bescheinigung vor, so werden 2 Punkte abgezogen.
  • Nach dem Entzug der Fahrerlaubnis, weil sich 18 oder mehr Punkte ergeben haben, darf eine neue Fahrerlaubnis frühestens 6 Monate nach Wirksamkeit der Entziehung erteilt werden. Die Frist beginnt mit der Ablieferung des Führerscheins. Zum Nachweis, dass die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen wieder hergestellt ist, wird in der Regel die Beibringung eines Gutachtens einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung angeordnet.

Rechtsgrundlage
  • § 4 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG),
  • §§ 40 bis 45, Anlage 13 Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung - FeV),
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was sollte ich noch wissen?

Informationen zu Fahrerlaubnisbehörden in Schleswig-Holstein finden Sie auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein (MWAVT).

Nähere Informationen zum Punktsystem bietet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister oder "Verkehrssünderkartei") werden die im Straßenverkehr auffällig gewordenen Verkehrsteilnehmer/innen registriert. Auskünfte aus diesem Register erhalten nur berechtigte Stellen und die Betroffenen selbst.