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17.12.2003

Landrat: Rattenbekämpfung ernst nehmen
Neue Satzung verpflichtet Eigentümer und Mieter

Der Kreistag des Kreises Schleswig-Flensburg hat eine neue Satzung für die Bekämpfung von Ratten beschlossen. Sie wird im Kreisblatt Nr. 26 am 19. Dezember veröffentlicht. Aus diesem Anlass ruft Landrat Jörg-Dietrich Kamischke die Bevölkerung dazu auf, die schädlichen Nager wirksam zu bekämpfen. Die Ratte – so Kamischke – trage zur Verbreitung von gefährlichen Krankheitserregern durch ihre Ausscheidungen und anhaftende Bakterien, Viren und Pilze bei. Darüber hinaus verursache der Schädling mit einer Vermehrungsrate von bis zu 470 Nachkommen pro Jahr große Verluste an Lebens- und Futtermitteln, vor allem in der Landwirtschaft.

Die neue Satzung des Kreises verpflichtet neben den Eigentümern der von Ratten befallenen Anlagen auch diejenigen zur unverzüglichen Bekämpfung, die die tatsächliche Gewalt ausüben, beispielsweise Wohnungsmieter. Jeder Rattenbefall sowie die Bekämpfungsmaßnahmen müssen bei der zuständigen Behörde angezeigt werden. Zuständige Behörde im Sinne der Verordnung sind die Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden und Amtsvorsteher als örtliche Ordnungsbehörden. Sie können einzelne Bekämpfungsmaßnahmen anordnen, aber auch ein gemeinschaftliches Vorgehen, z. B. im Rahmen von Rattenbekämpfungswochen für bestimmte Gemeinden oder Ortsteile festsetzen.

Nach Angaben von Landrat Kamischke leben in Deutschland schätzungsweise 50 Millionen Ratten. Um die unvorstellbare Zahl der Schädlinge einzudämmen, sei eine ernsthafte Bekämpfung der Nager unerlässlich.

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