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28.09.2015

Beide Sirenen heulen weiter

Stolk bleibt bei bewährtem Feueralarm-System: Umstellung auf neue Technik kostet 1250 Euro
STOLK

 

Die Digitalisierung des Funkverkehrs im Sicherheitsbereich schreitet langsam voran: Demnächst sollen die noch vorhandenen Sirenen auf die neue Technik umgerüstet werden. Für Stolk bedeutet das Kosten von etwa 1250 Euro, da man wegen der Länge der Gemeinde zwei Sirenen hat.

Dabei kam in der jüngsten Sitzung der Vertreter die Frage auf, ob die Sirenen nicht abgeschafft werden könnten, da Feuerwehrleute über persönliche Alarmempfänger verfügen würden. Diese müssten Ende des Jahres wegen eines kreisweit anderen Konzeptes ohnehin neu gekauft werden. Am Ende der Diskussion setzte sich schließlich mehrheitlich die Meinung einiger Feuerwehrmänner im Gemeinderat durch: Bei einem Gefahrgutunfall auf der nahen Autobahn müsse man die Bevölkerung mit dem Signal „Radio einschalten“ vor einer möglichen Giftwolke warnen können. Außerdem sei die Freiwillige Feuerwehr ein Teil der Dorfgemeinschaft; sie müsse nicht anonym arbeiten. Die Bürger dürften nachts gern wach werden, wenn Nachbarn aufstünden, um irgendwo zu helfen, nur weil auch sie Bürger von Stolk seien.

Ein anderer Beschluss brachte auch keine Änderung, obwohl die Tagesordnung anderes befürchten ließ. Dabei ging es um die Neufassung der Abwassergebührensatzung. Es wurde aber schnell Entwarnung gegeben: Nach 20 Jahren treten Gebührensatzungen automatisch außer Kraft. Die Änderungen im neuen Entwurf waren eher redaktioneller Art. Die Gebührensätze bleiben jedenfalls mit 10 Euro pro Monat und zwei Euro je Kubikmeter unverändert.

Eine neue Sitzung bahnt sich an, weil Aufstellung, Entwurf und Auslegung einer Bebauungsplanänderung ins Haus stehen. Dazu hatte die Vertretung drei Varianten eines Ingenieurbüros unter die Lupe genommen. Ihnen allen ist gemein, dass man sich auch im südlichen Bereich des Baugebietes am „Nordring“ von der ursprünglichen Einteilung verabschiedet und die Grenzen nach heute gewollten Gesichtspunkten umstrukturiert.

Autor: Hans-Werner Staritz, 28.09.2015 
Quelle: www.shz.de