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Amt Schafflund
Tannenweg 1
24980 Schafflund
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04639 700 (Zentrale)

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04639 70-30

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Schwerbehinderte, denen das Merkzeichen „aG" nicht zuerkannt wurde

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Diesem Personenkreis kann auch auf Antrag eine Ausnahmengenehmigung für Sonderparkrechte erteilt werden, wenn

  • eine Gehbehinderung mit dem Merkzeichen „G" im Schwerbehindertenausweis vorliegt, die Behinderung aber für eine Anerkennung für „aG" nicht rechtfertigt aber mindestens 70 % anerkannter Grad der Behinderung vorliegt und ein Aktionsradius von ca. nur 100 m gegeben ist,
  • Morbus-Crohn-Kranke und Colitis-Ulcerosa-Kranke mit einem hierfür anerkannten Grad der Behinderung von mind. 60 %; dies bedingt häufige Durchfälle (Frequenz 5 bis 6 pro Tag) oder sturzbachähnliche Durchfälle (mind. 1 pro Tag) oder
  • Stomaträger mit doppelten Stoma (künstlicher Darmausgang und künstliche Harnableitung) und einem hierfür anerkannten Grad der Behinderung von mind. 70 %.

Was ist zu tun?

  • einen Antrag stellen
    Zur Feststellung, ob die o. g. Voraussetzungen vorliegen wird das Landesamt für Soziale Dienste in Schleswig eine Stellungnahme zum Antrag und danach wird erst darüber entschieden.
Die Ausnahmegenehmigung mit Parkausweis und Information wird gebührenfrei ausgestellt.
Die Ausnahmegenehmigung wird auf max. 2 Jahre befristet und widerruflich erteilt. Eine Verlängerung ist möglich. Der Ausweis ist gelb, in einem DIN A6-Format und ist gut lesbar im Fahrzeug auszulegen. Er gilt nur in Schleswig-Holstein.

Die Ausnahmegenehmigung berechtigt nicht zum Parken auf den mit Zusatzschild speziell ausgewiesenen Schwerbehindertenparkplätzen. Sondern es wird gem. § 46 StVO die Genehmigung erteilt,

  • mit einem Kraftfahrzeug an Stellen, an denen das eingeschränkte Halteverbot angeordnet ist, und im Bereich eines Zonenhaltverbots bis zu drei Stunden zu parken,
  • im Bereich eines Zonenhaltverbots, in dem mit Zusatzschild das Parken zugelassen ist, die zugelassene Parkdauer zu überschreiten,
  • an Stellen, die durch Zeichen „Parkplatz" oder „Parken auf Gehwegen" gekennzeichnet sind und für die durch ein Zusatzschild eine Begrenzung der Parkzeit angeordnet ist, über die zugelassene Zeit hinaus zu parken,
  • in Fußgängerzonen, in denen das Be- und Entladen für bestimmte Zeiten freigegeben ist, während der Ladezeit zu parken,
  • an Parkuhren und Parkscheinautomaten zu parken, ohne Gebühr und zeitliche Begrenzung,
  • auf Parkplätzen für Anwohner bis zu drei Stunden zu parken,
  • in verkehrsberuhigten Bereichen außerhalb der gekennzeichneten Flächen zu parken, ohne den durchgehenden Verkehr zu behindern
    sofern in zumutbarer Entfernung keine andere Parkmöglichkeit besteht. Die höchstzulässige Parkzeit beträgt 24 Stunden.

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